Gesundheit

Kaffee – gut für Körper und Geist! Was genau Kaffee bewirkt, lesen Sie hier.

Kaffee und Homöopathie

Die Frage, ob es eine Placebo-Wirkung bei homöopathischen Mitteln mit Kaffee gibt, hängt jeweils vom Patienten ab. Durch die Einnahme von Kaffee, kann es zu Störungen von Medikamenten kommen. Ob und wie stark sich Kaffee auf den einzelnen Menschen auswirkt, hängt auch damit zusammen, wie oft Kaffee im Alltag konsumiert wird.

Nach dem Ähnlichkeitsprinzip „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“, von dem Gründer der Homöopathie, Herrn Hahnemann, wird Kaffee vor allem für Schlafprobleme, Unruhe und Nervosität eingesetzt.

Positive Auswirkungen von Kaffee

Physiologische Auswirkungen der Coffea:

Aufgrund des Koffeingehalts wirkt Kaffee antidepressiv, da es den schläfrigen Botenstoff Adenosin blockiert. Grundsätzlich wirkt Kaffee beruhigend. Ein großer Volksirrtum ist, dass der Genuss von Kaffe das Einschlafen verhindern soll. Durch Kaffee wird die Durchblutung angeregt, auch im Schlafzentrum des Gehirns. Wenn man sich also in den ersten 15 Minuten nach dem Konsum von Kaffee zu Bett begibt, ist das Einschlafen ein Leichtes. Wenn man die Zeit allerdings überschreitet, beginnt das Koffein zu wirken und das Einschlafen wird fast unmöglich.

Grundsätzlich gilt: Wenn man Kaffeegenuss mit kleinen Schlücken über den Tag verteilt, ist die stimmungsaufhellende Wirkung und die steigende Konzentration größer!

Auswirkungen auf die Konzentration durch Kaffee:

Da das Koffein den Botenstoff Adenosin blockiert, folgt eine größere Ausschüttung von Adrenalin und Dopamin, welches die Konzentration fördert. Adrenalin reduziert zwar das Denkvermögen, um die Reflexbewegungen zu steigern, allerdings tritt dieser Effekt erst nach ungefähr sechs Tassen Kaffee ein.

Entwässerung:

Manche Menschen behaupten, dass Kaffee dem Körper Wasser entziehe. Dies ist aber nur bedingt richtig. Ein Experiment hat ergeben, dass der Körper nur anfangs entwässernd auf Kaffee reagiert, bei häufiger Einnahme von Kaffee aber gegen diese Entwässerung vorsorgt.

Die Ansicht, dass vermehrter Kaffeekonsum den Blutzucker, den Insulinspiegel und den Blutdruck erhöht, wird als veraltet betrachtet, da neue Studien zeigten, dass Kaffee vor allem positive Effekte auf die Gesundheit hat:

Koffeinhaltiger Kaffee hat keine schlechten Auswirkungen auf Blutdruck, Pulsfrequenz, BMI, Insulinmenge und Blutfettwerte. Bei Menschen mit einem BMI über 25, sorgt der entkoffeinierte Kaffee für eine erhöhte HDL-Cholesterinbildung um 50 %. Eine weitere Studie zeigte, das sechs Tassen Kaffee pro Tag, das Risiko für Diabetes Typ 2, bei Männern um 50 % und bei Frauen um 30 % senkte. Generell reduziert Kaffee das Krebsrisiko, wozu beispielsweise grüner Tee nicht in der Lage ist. Die Gefahr auf chronische Lebererkrankungen kann, durch zwei Tassen Kaffee täglich, vor allem bei Alkoholikern und übergewichtigen Menschen, deutlich reduziert werden.

Negative Auswirkungen von Kaffee

Bei entkoffeiniertem Kaffee stiegen die Lipoproteinwerte und die freien Fettsäuren, welche Risikofaktoren für Arteriosklerose darstellen.

Die Mineralstoffe Magnesium und Calcium können durch Kaffeekonsum vermindert aufgenommen werden. Außerdem werden diese beiden Stoffe auch vermehrt ausgeschieden.